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Mastersfinale 2004
Hummeln fliegen auf Rang sieben
BEACH-DM Handballerinnen scheitern knapp im Viertelfinale – Fünf TVC-Spielerinnen im Kader

In der Platzierungsrunde verlor das Team gegen die „Flying Kangaroos“. Eine Schiedsrichter-Entscheidung sorgte dabei für Aufregung. Von Oliver Galeotti CLOPPENBURG/WILDESHAUSEN/CUXHAVEN - Bei der Deutschen Meisterschaft im Beach-Handball der Frauen in Cuxhaven hat jetzt das Team „Bumblebee“ (deutsch: Hummeln) den siebten Platz belegt. Im Kader standen fünf Spielerinnen des Zweitliga-Aufsteigers TV Cloppenburg: Esther Batke, Meike Sieling, Maike Högemann, Ulla Witte und Slawomira Jezierska. Ebenfalls zum Team – dieses wurde von der früheren TVC-Spielerin Beverly Sasse gegründet – gehörte die Ex-Cloppenburgerin Alexandra Koop, die jetzt das Trikot des Zweitligisten Teutonia Riemke trägt. Deutscher Meister wurde das Bremer Team „XXS“, das mit den aktuellen Beach-Nationalspielerinnen Maren Jacobsen und Christiane Otten an den Start ging. „Wir konnten zwar den guten vierten Rang aus dem Vorjahr nicht wiederholen, sind aber mit dem Erreichten sehr zufrieden“, bilanziert Teamchefin Sasse. Eine Beach-Handball-Mannschaft besteht aus drei Feldspielerinnen plus einer Torfrau. Die Keeperin wird in die Angriffsbemühungen einbezogen, um so eine Überzahlsituation zu schaffen. Anders als in der Halle zählen beim Beachhandball die erzielten Punkte. So wird ein per Kempatrick erzieltes Tor mit drei Punkten gewertet. Torhütertore bringen zwei Zähler und einfach erzielte Treffer einen. Um ein Spiel, das über zweimal zehn Minuten geht, für sich zu entscheiden, muss ein Team beide Halbzeiten gewinnen. Ansonsten fällt die Entscheidung im Modus „Einer-gegen-den-Torwart“, ähnlich dem Penaltyschießen im Eishockey. In der Vorrunde verlor „Bumblebee“ nur gegen „XXS“. Die drei übrigen Partien wurden souverän gewonnen. So schlugen die „Hummeln“ unter anderem den späteren Vierten „Die Teakwondodos“. Gegen die Mannschaft, die ausnahmslos aus Spielerinnen des Süd-Zweitligisten SG Bensheim/Auerbach bestand, zeigte „Bumblebee“ seine beste Turnierleistung. Mit sehenswerten Kombinationen entschied das Team beide Sätze mit 21:5 und 18:13 klar für sich. Als Gruppenzweiter zog man in das Achtelfinale ein. Gegner waren die „Sandwitches“ aus Lehre, die mühelos mit 17:9 und 16:9 aus dem Turnier befördert wurden. Im Viertelfinale war jedoch Schluss. Gegen den bis dato amtierenden, dreimaligen Deutschen Meister „Sandgirls“ unterlag „Bumblebee“ trotz einer sehr starken Abwehrleistung mit 5:9 und 5:9. Das Dortmunder Team trat nicht nur mit vier Beach-Nationalspielerinnen, sondern auch mit den ehemaligen Hallenhandball-Internationalen Renate Hodak und Franziska Heinz an. Bei der Auslosung der Platzierungsrunde hatte „Bumblebee“ Pech. Gegner war kein geringerer als den Vorjahres-Vizemeister „Flying Kangaroos“ aus Berlin – ebenfalls gespickt mit drei Beach-Auswahlspielerinnen. Es entwickelte sich eine packende Partie. Da „Bumblebee“ im Angriff nicht die richtigen Mittel gefunden hatte, verloren sie den ersten Satz mit 7:9. Eine abermalige Leistungssteigerung in der Defensive brachte dann aber den Gewinn des zweiten Durchgangs (7:5). Das entscheidende Penaltywerfen gewannen – nach einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung – die Berlinerinnen mit 5:3. Im abschließenden Spiel um Platz sieben siegte „Bumblebee“ mit Wut im Bauch gegen die „Sandziegen“ aus Köln mit 20:3 und 9:4. Quelle: Nordwest Zeitung / http://www.nwz-online.de

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